Barfuß in Afrika...

Barfuß in Afrika...

ein Jahr Uganda!

Auf dieser Seite möchte ich Euch über meine – mal mehr mal weniger spannenden – Erlebnisse in Kampala berichten. Fühlt Euch herzlich eingeladen an meinem Freizeit- und Arbeitsleben teil zu nehmen! Gerne, könnt
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Liebe Grüße aus Nsambya, Kirombe

„Die Geschichte...

Land und LeutePosted by Jenny Lindner Mon, January 12, 2015 10:01:27
... spielt in Kampala, Uganda.
Wenn man mit einem Boda, einem Motorradtaxi, durch Kampala fährt, sieht man überall Menschen, zahllose Menschen, eine Stadt, die explodiert wie ein Wimmelbild, und alle träumen sie von etwas. Man hört ihre Stimmen und das Gehupe in den Straßen und Dancehall aus den blechernen Boxen der Lädchen, die alle das Gleiche verkaufen und alle vollgemalt sind mit Werbung für Seife oder Batterien oder SIM Karten.
Kampala riecht nach Qualm und Asphalt und nach der roten Erde Ostafrikas, nach Holzfeuern und Gegrilltem und dem Regen in den herausziehenden Wolken und dem Schweiß des Boda-Fahrers vor einem. Es ist heiß dort, die Sonne brennt, wenn sie zwischen den Wolken hervorkommt. Kampala nimmt alle Sinne ein; bis es Nacht wird und kühler und die Straßen stiller sind, dann geht eine Brise, die Bäume rauschen im Wind, der Himmel ist voller Fledermäuse und die Luft erfüllt vom Zirpen der Grillen. Dann fährt man mit dem Boda und will nie absteigen, zieht die weiche Nachtluft in die Lungen, und im Dunkel der Gasse ahnt man Gestalten über den Staub schweben wie Gespenster und sieht sie aufleuchten im Neonlicht der Bars. Kampala ist voll und laut, es stinkt und duftet, es ist arm wie ein Lumpensammler und schön wie eine Prinzessin.“

Quelle: Zeitschrift Neon", alles weitere ist mir unbekannt

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